2026-UK+Irland-23-Cobh und Cork

14.05.2026, Donnerstag 

#Tagebuch #Mai #aufReisen 

Von Skibbereen nach Cobh, bei den Briten Queenstown. 


Auf der Karte sah die Strecke gar nicht weit aus. Es dauerte dann anderthalb Stunden. 

Cork ist die zweitgrößte Stadt in der Republik Irland mit rund 222000 Einwohnern. Das müssen wir uns mit dem Wohnmobil nicht antun. 

Wir fahren nach Cobh. Das scheint die Hafenstadt von Cork zu sein. 

Hier stehen wir an der Waterfront und haben ein sehr schönes und eine sehr geschichtsträchtige Stadt „erwischt“. Das schöne ist, dank Gemini können wir alle Hinweistafeln bzw. Fotos uns auf deutsch vorlesen lassen. Daher haben wir auch unser Wissen. 


Zur Zeit der britischen Herrschaft trug die Stadt Cobh den Namen Queenstown.

Hier sind ein paar interessante Fakten zu dieser Namensänderung:

• Der Anlass: Die Stadt wurde 1849 zu Ehren von Königin Victoria umbenannt, als diese Cobh im Rahmen ihres ersten Irland-Besuchs ansteuerte.

• Historische Bedeutung: Unter dem Namen Queenstown wurde die Stadt weltbekannt als wichtigster Auswanderungshafen Irlands. Zudem war es der letzte Hafen, den die Titanic am 11. April 1912 anlief, bevor sie den Atlantik überquerte.

• Rückbenennung: Nach der Gründung des Irischen Freistaates wurde die Stadt im Jahr 1920 wieder in Cobh (die gälische Schreibweise des ursprünglichen Namens "Cove") zurückbenannt.


  • Von hier sollen rund  sechs Millionen Irländer nach Kanada und in die USA ausgewandert sein. 


Übersetzung: 

ZUM GEDENKEN AN DIE ÜBER SECHS MILLIONEN MENSCHEN, DIE IRLAND ZWISCHEN 1848 UND 1950 ÜBER DIESEN HAFEN VERLASSEN HABEN.


Über das Leben von Annie Moore und ihrer Familie nach ihrer Ankunft in Amerika sind heute viele Details bekannt, nachdem jahrelang eine falsche Identität (eine andere Annie Moore in Texas) für die ihre gehalten wurde.  

### Die Familie Moore und die Überfahrt  

• Eltern: Ihre Eltern, Matthew und Julia Moore, wanderten bereits 1888 nach New York aus. Sie ließen Annie und ihre jüngeren Brüder zunächst in der Obhut einer Tante in Irland zurück.  

• Die Geschwister: Annie reiste im Dezember 1891 zusammen mit ihren Brüdern Anthony (damals etwa 11 oder 13 Jahre alt) und Philip (etwa 7 bis 9 Jahre alt) auf der S.S. Nevada.  

• Ankunft: Sie kamen am Silvesterabend 1891 im New Yorker Hafen an und Annie wurde am Neujahrstag 1892 die erste Person, die die neue Einwanderungsstation auf Ellis Island passierte.


  • Die Titanic hat hier die letzten Reisenden an Bord genommen. 


Dieses Foto habe ich aufgenommen und Gemini zum Übersetzen vorgelegt. Sie hat mir diese Antwortet geliefert:

Basierend auf den Bildern lässt sich eine direkte Verbindung zur Titanic herstellen, da Sie sich offensichtlich in Cobh (früher Queenstown) in Irland befinden.

Das Bild image_4.png zeigt ein großes Wandgemälde mit der Aufschrift „TITANIC ANNIVERSARY“. Hier sind die wichtigsten Hintergründe zu dieser Verbindung:

• Der letzte Hafen: Cobh war am 11. April 1912 der letzte Anlaufhafen der RMS Titanic, bevor sie ihre verhängnisvolle Reise über den Atlantik fortsetzte.

• Gedenken: Das Wandbild in image_4.png erinnert an den Jahrestag dieses Ereignisses und zeigt eine Illustration des Schiffes sowie historische Szenen der Passagiere, die dort an Bord gingen.

• Geografische Nähe: Die Umgebung, die Sie in image_2.png und image_3.png sehen, ist der Hafen von Cork, von dem aus die Passagiere damals mit Tenderschiffen zur Titanic gebracht wurden, die tiefer im Wasser vor der Küste ankerte.

Die Informationstafel in image.png zeigt zudem, dass dieser Ort (Haulbowline/Cobh) eine lange maritime Geschichte hat, die weit über die Titanic hinausgeht – von der Gründung des ältesten Yachtclubs der Welt bis hin zur heutigen Basis der irischen Marine.

  • Und gegenüber von uns hat die Irische Marine ihren Sitz. 
  • Das was uns auch interessiert, ist der Bahnhof für die Züge nach Cork. 


Ein Limerick dazu:

Der königliche Namenswechsel


Viktoria reiste nach Cobh einst per Schiff,

woraufhin man den Namen der Stadt glatt einschliff:

„Queenstown“ hieß es fortan,

bis der Ire begann –

und den königlichen Titel vom Hofe verpfiff.


Jetzt passt die Melodie! Schönen Samstag euch beiden beim Weiterreisen!


15.05.2026, Freitag 

#Tagebuch #Mai #aufReisen 

Von Cobh mit der Bahn nach Cork


Vorher noch Gemini befragen, was dieses Schiff hier macht. 

Es ist unglaublich, sie gibt mir die Schiffsdaten, wo es herkommt und dass hier Passagiere für die Weiterfahrt zusteigen werden.

Selbst auf die Frage nach dem Mitfahrpreis hat sie eine Antwort. 



⬇️ Mit dem Zug von Cobh nach Cork. 

Tickets kaufen ohne Probleme. War mit der Wahl der Sprache “Deutsch” auch super einfach 😉. 


⬇️ Inzwischen war es schon 12:30 Uhr bei der Abfahrt. Jetzt kamen die Schüler dazu. Zurück nach Hause oder Schulausflug, das konnte ich nicht herausfinden. 




Und jetzt wird die Stadt erlaufen.

Modern, interessant, sehr gut belebt uns gefällts!

Jedes Denkmal wird angesehen und erfragt.

Dieser hier hat eine Anti-Alkoholkampagne ins Leben gerufen, die noch heutzutage aktuell ist.



⬆️ Denkmal für die Zeitungsjungen in Cork. 

Ein passender Limerick dazu:

Ein Junge aus Bronze, so klein und so laut,

hat manch einem Touristen die Ruhe geklaut.

„Echo!“ schallt’s her,

durch Straßen und Meer,

bis man ihm ein Denkmal in Cork hat gebaut.


 ⬆️⬇️ Englischer Markt. 

Wir saßen hier oben rechts.


⬆️ Hier gehen wir in die Höhe und wollen auf einen Turm um einen Überblick über die Stadt zu haben. 

Denkste, es war kurz vor 16 Uhr und da ist hier/wird hier schon geschlossen. 

Aber, wir kommen am Butter-Museum vorbei. Erste Reaktion, das ist nichts für uns. Nach einem Foto und dem Befragen von Gemini, wissen wir das sollten wir uns ansehen 👍 

Zurück, das Dilemma war: es ist jetzt geschlossen. 


Das ist eine Gedenktafel für die Cork Butter Exchange in Irland. Sie erinnert an einen Ort, der einst das pulsierende Herz des weltweiten Butterhandels war.


Was war die Cork Butter Exchange?

Die Butterbörse befindet sich im Stadtteil Shandon in Cork, Irland. Hier sind ein paar spannende Fakten dazu:

• Globaler Player: Im 19. Jahrhundert war Cork das Zentrum der internationalen Butterindustrie. Die Butter wurde von hier aus bis nach Australien, Indien und in die Karibik verschifft.

• Qualitätskontrolle: Der Erfolg beruhte auf einem strengen Klassifizierungssystem. Beamte prüften jedes Fass (die sogenannten „firkins“, die man auch auf dem Relief der Tafel sieht) und stempelten es je nach Qualität. Das gab den Käufern weltweit Sicherheit – eine Art frühes Gütesiegel.

• Wirtschaftlicher Motor: Dieser Handel machte Cork zu einer sehr wohlhabenden Stadt. Die Bauern brachten ihre Butter oft von weit her über die „Butter Roads“ zur Börse.

• Heute: Das Gebäude existiert noch! Es beherbergt heute das Cork Butter Museum, in dem man alles über die Geschichte der irischen Butterherstellung erfahren kann (sehr empfehlenswert, wenn man mal dort ist).


 ⬇️ Nach einem guten Gespräch im Zug mit einem Irländer, der lange Zeit in London mit seiner Familie gelebt hat/ lebt und jetzt seine Rentenwohnung in der alten Heimat vorbereitet. 


 Limerick zum Tage:


Ein Duo in Cork voller Reiselust,

stand vor dem Butter-Museum mit Frust.

Denn um vier war schon dicht,

mit Besichtigung nicht –

hätt’ man Gemini gefragt, ja dann hätt’ man’s gewusst!
































































































 

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